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Chronischer postoperativer Schmerz nach Gelenkersatz

Die chronische Schmerzkrankheit ist ein eigenständiges Krankheitsbild. Schmerzen ohne eine sichtbare Ursache, sind das Hauptkennzeichen hierfür. Auch Gelenkersatz, wie zum Beispiel an Hüft - und Kniegelenk, bewirkt unter ungünstigen Umständen die Chronifizierung von Schmerzen.

K. Petersen und L. Arndt-Nielsen, zwei Wissenschaftler der dänischen Aalborg Universität, haben hierzu im August 2016 in PAIN, CLINICAL UPDATES, einer Fachzeitschrift der IASP (International Association for the Study of Pain), interessante Neuigkeiten veröffentlicht.

Arthrose in Hüft- oder Kniegelenken wird in zunehmender Zahl mit einer Gelenkersatzoperation behandelt. Meistens mit großem Erfolg. Die Schmerzen verschwinden und die Alltagsfunktion wird wiederhergestellt. Jedoch entwickelt sich bei ca. 10% der Hüftoperierten und immerhin 20% der Knieersatztherapie ein chronischer Schmerz, um hier beispielhaft Zahlen aus den USA anzuführen.

Nach den Autoren sind hierfür u.a. die Schmerzintensität und der Entzündungsgrad vor der Operation, die Anzahl der betroffenen Gelenke, aber auch das Geschlecht (weiblich), Begleiterkrankungen wie Fibromyalgie oder Diabetes, um Beispiele anzuführen und die katastrophisierende Grundeinstellung mitverantwortlich.

Um den oben genannten Faktoren entgegenzuwirken, scheinen multimodale Therapiekonzepte in der Rehabilitation einen guten Nutzen zu erfüllen.

Hierzu gehören eine angemessene medikamentöse Schmerzbehandlung, die Beachtung der Comorbiditäten und eine möglichst frühe körperliche Reaktivierung, so die Autoren.

Uhma International bietet Konzepte die zur angemessenen individuellen Rehabilitation zum Beispiel über körperliche Aktivierung und Edukation beitragen können. Körperliche Aktivierung stärkt die gelenkumgebende Muskulatur, verringert den Entzündungsgrad und verringert die negativen Auswirkungen von Comorbiditäten.

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