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2. Symposium ACTIVE AGING

Am 11. November fand das 2. Symposium ACTIVE AGING im Casino Baumgarten in Wien statt. Professor B. Wessner und Professor N. Bachl, ein absoluter Bewegungsfachmann, hatten die wissenschaftliche Leitung.

Das Vortragsspektrum umfasste Themen von der sportlichen Leistungsfähigkeit im Alter, der Abhängkeit der Hirnleistung von körperlicher Fitness, bis hin zu den Zusammenhängen körperlicher Aktivität und chronischer Erkrankungen und Möglichkeiten der Motivation zur Bewegung.

Professor Paul Haber, von der MedUni stellte sehr anschaulich die sinnvolle Anforderung an körperlicher Aktivität beim Älteren dar. Dabei scheint auch ein Zuviel an Belastung aufgrund kardialer Ereignisse gefährlich zu sein. Die Basis der Aktivierung, sollten Kraft und Ausdauer, in einer sinnvollen Dosierung bilden.

Professor Paul Haber und der Dosierungsvorschlag zur körperlichen Aktivierung bei Älteren in MET's

Der Psychologe Dr. Gerald Gatterer stellte auf sehr differenzierende Weise die Möglichkeiten, aber auch die Problematik eines angemessenen Assessment zur Diagnostik der kognivien Leistungsfähigkeit, bei Älteren dar. Hierbei scheint die Differenzierung von Demenzerkrankung zu normalen Alterungsprozessen, aber auch anderen kognitiven Einbußen oder depressiven Erkrankungen, nicht immer ganz einfach zu sein.

Über das Potential körperlicher Aktivierung zur Demenzprävention berichtete Mag. Dr. Helmuth Haslacher. So seien ein Drittel der Demenzfälle auf beeinflussbare Riskofaktoren zurückzuführen. Explizit wurde hierbei Bewegungsmangel als Riskofaktor benannt. So war zum Beispiel bei Menschen die sich an fünf von 7 Tagen 30 min. oder mehr moderat körperlich aktivierten, das Risko einer Alzheimer Erkrankung signifikant verringert, im Vergleich zu den bewegungsarmen Zeitgenossen.

Professor Barbara Wessner stellte grundsätzlich die "kalte" oder chronische subakute Entzündung in den Vordergrund der Betrachtung, bei Lifestyle-Erkrankungen. Der Crosstalk zwischen Fettzellen und Immunsystem bei Adipositas sei hierbei häufig der Ausgangspunkt für die entzündungsfördernde Aktivität von Immunzytokinen. Diese wiederum spielten eine große Rolle bei körperlichen und neurologischen Erkrankungen.

Mit der Präsentation des MOTORIKPARK® von Dr. R. Werthner, der mit seinen Freizeit-Bewegungsparcours an vielen Standorten, vorwiegend in Österreich, ein motivierendes Bewegungsangebot für Jung und Alt vorstellte, endete der sehr informationsreiche Symposiums Tag.

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