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Bewegung und Schmerz

Die "Station Lounge", direkt gegenüber dem Frankfurter Hauptbahnhof war am Samstag, den 8.8. 2015, Gastgeber eines Arbeitstreffens des Arbeitskreises "Schmerz und Bewegung" der Deutschen Schmerzgesellschaft. TOP 1 der zweiten Tageshälfte war hierbei ein Vortrag zum Thema  "Chronischer Schmerz, Myokine und Mikrobiome".

Referent Ulrich Hamberger von Uhma International präsentierte Zusammenhänge zwischen Chronifizierungsfaktoren, Ernährung und Bewegung. Denn auch bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Chronischem Schmerz haben falsche Ernährung und Bewegungsmangel einen maßgeblichen Anteil.

So beeinflusst Energiezufuhr mit hoher glykämischer Last zum Beispiel die Zusammensetzung unser Darmbakterien. Dieses sogenannte Mikrobiome kann somit zum Ausgangspunkt Chronischer Entzündungen werden.  Chronische Entzündungen wiederum, tragen zur Entwicklung eines Schmerzgedächtnisses bei. Auch die Depression, ein häufiger Begleiter chronischer Schmerzen, kann in diesem Kontext gesehen werden.

Die Inaktivität unserer Muskulatur, also Bewegungsmangel, verhindert die Produktion und Aussendung von Myokinen, die Botenstoffe des Muskels. Myokine haben durchwegs positive Auswirkungen. So helfen Sie zum Beispiel beim Abbau von Körperfett und wirken Entzündungshemmend. Zu empfehlen sind mindestens 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche, verteilt auf die meisten Wochentage, bestehend aus Kraft - und Ausdauertraining.

Die Arbeitsgruppe war sich darüber einig, dass körperliche Aktivierung und richtige Ernährung die  Basis der Therapie der Schmerzerkrankung bilden sollte.

Ganz entsprechend den Grundsäulen der uhma-Methode:  Fitness* Nutrition* Regeneration*

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