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Fett, Cholesterin.....

Der Mythos von gesunder fettarmer Ernährung geht zu Ende, so ein Artikel der Harvard School of Public Health. Das Resümee der US amerikanischen Nation, die sich jahrzehntelang an die Vorgaben einer fettarmen Diät hielt ist ernüchternd: Weder Körpergewicht noch Gesundheit verbesserten sich dadurch.

 

Das Hauptproblem einer fettarmen Diät scheint wohl der Ersatz von Fetten durch schnell verdauliche Kohlenhydrate zu sein. Diese "schnellen Kohlenhydrate" bewirken hohen Blutzuckeranstieg und hohe Insulinspiegel. Und dies wiederum wird mit Gewichtszunahme, Diabetes und Herz - Kreislauferkrankungen in Verbindung gebracht.

"Schlechte Fette" sollten deswegen nicht mit schnell verdaulichen Kohlenhydraten sondern durch "gute Fette" ersetzt werden, so die Autoren des Harvard Berichts.

Eine holländische Forschergruppe untersuchte 60 Studien in Bezug auf Kohlenhydrate und Fette und deren Einfluss auf die Blutfettwerte. Wurden schnell verdauliche Kohlenhydrate, durch mehrfach - und einfach - ungesättigte Fette ersetzt, erhöhte sich dadurch der HDL -, also gute Cholesterinspiegel, der schlechte, das LDL-Cholesterin wurde verringert. Außerdem bewirkte die Reduktion von Kohlenhydraten und die Erhöhung von einfach ungesättigten Fetten anstelle, eine Blutdrucksenkung und eine Senkung des Herz - Kreislaufrisikos.

Die wohl überraschendste Aussage ist das Resultat einer Analyse von 21 Studien mit 350000 Personen die über 23 Jahre beobachtet wurden:

"Es gibt nur unzureichende Aussagekraft, dass gesättigtes Fett in der Ernährung ein erhöhtes Herzkreislaufrisiko oder Schlaganfallrisiko nach sich zieht".

Im Klartext heisst dies, dass die Ernährungsempfehlungen, die über Jahrzehnte in den USA und in Imitation auch in Deutschland über die Bevölkerung "ergossen" wurden, schlichtweg nicht den Stand der Wissenschaft widerspiegelten.

Dennoch empfehlen die Verfasser des Harvard Berichts, den Anteil an gesättigten Fetten, zugunsten ungesättigter Fette zu verringern.

Die größte gesundheitliche Gefahr scheint von den sogenannten Transfetten auszugehen. Dies ist das Produkt der Härtung pflanzlicher Fette. Margarine, ein  pflanzliches Fett, Jahrelang als "Heilsbringer" in Bezug auf Herz - Kreislauferkrankungen gepriesen, lieferte in einer der größten weltweiten Gesundheitsstudien, der "nurses health study", ein erschreckendes Resultat. Die gehärtete Form brachte regelmäßig verzehrt ein 50 % größeres Herzerkrankungsrisiko, als bei den "Krankenschwestern" die nur selten Margarine verzehrten.

So bleibt zusammenfassend festzustellen:

  • in Bezug auf Fett kann kein Zusammenhang mit der Menge an Fett und irgendeinem Erkrankungsrisiko festgestellt werden
  • in Bezug auf Diabetes sind es die Transfettsäuren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen
  • es scheint  keinen Zusammenhang zwischen Gesamtmenge an Fett, Fettart und irgendeiner Krebsform zu geben
  • Fett und Übergewicht stehen nicht in dem Zusammenhang in dem sie vermutet werden. Ganz im Gegenteil. Die Empfehlung der Fettreduktion in den USA, brachte über Jahrzehnte eine deutliche Zunahme an Körpergewicht.

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